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Auf wundersame Weise findet sich ein zeitgenössischer russischer
Filmemacher in der Eremitage des frühen 18. Jahrhunderts wieder.
Er trifft auf einen zynischen französischen Diplomaten aus dem
19. Jahrhundert, mit dem er sich auf eine aufregende Reise durch den
Palast und die turbulente Geschichte Russlands begibt.
Während der Marquis und der Filmemacher die prachtvollen Korridore
und Salons der Eremitage erkunden, sind sie Zeuge erstaunlicher Szenen
aus 300 Jahren zaristischem Russland: Peter der Große peitscht
seine Generäle aus; Katharina die Große hetzt durch die
Flure; die Familie des letzten Zaren sitzt unbeirrt von der anrollenden
Revolution am Tisch und diniert; hunderte Paare tanzen einen letzten
Walzer im Zarenpalast
Beim Zug durch die Räume und Epochen entfaltet sich ein leidenschaftlicher
Disput zwischen den beiden Männern. Den französischen Marquis
verbindet eine westliche Hass-Liebe mit Russland. Der moderne russische
Filmemacher hinterfragt die wechselvolle Vergangenheit seines Landes
und dessen Beziehungen zum heutigen Europa. Die Eremitage wird zur
Russischen Arche, die auf liebevolle Weise die Kunst und Geschichte
ihres Landes bewahrt, bis die Welt bessere Tage sieht.
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